INTOXICATION – Mojca Vedernjak & Stefka Perifanova
Lieder von Fanny Hensel, Clara Schumann, Pauline Viardot, Luise Greger, Dora Pejačević, Alma Mahler
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Digitales Booklet Intoxication PV105
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Fanny Hensel geb. Mendelssohn (1805 Hamburg – 1847 Berlin) Pianistin, Komponistin, Dirigentin. 1836/37 «Three Songs on Poems by Lord Byron». Fanny Hensel schrieb über 450 Kompositionen verschiedener Gattungen.
Clara Schumann geb. Wieck (1819 Leipzig – 1896 Frankfurt/Main) Pianistin, Komponistin, Herausgeberin, Pädagogin. 1841 erschien das Album der Eheleute Schumann, «Liebesfrühling». «Liebst du um Schönheit» ist eines der Lieder Claras. Die Lieder «O weh des Scheidens» und «Am Strande» waren Claras Geschenk zu Roberts Geburtstag bzw. zu Weihnachten.
Pauline Viardot geb. Garcia (1821 Paris – 1910 Paris) Sängerin, Pianistin, Komponistin, Publizistin, Gesangslehrerin. Sie inspirierte nicht nur Schumann, Chopin, Berlioz, Liszt und Meyerbeer, sondern förderte auch die Karrieren von Saint-Saëns, Massenet, Fauré und Gounod. In den 1865 komponierten Mörike-Liedern werden ihr szenisches Denken und ihre grosse musikalische Freude deutlich hörbar. Viardot hinterließ über 100 Lieder, verschiedene Chorwerke, Kammermusikwerke, einige Opern und Operetten.
Dora Pejačević (1885 Budapest – 1923 München) Komponistin, Pianistin, Geigerin. Aus einer aristokratischen Familie stammend, pflegte sie regen Gedankenaustausch u.a. mit R. M. Rilke und K. Kraus. Sehr kritisch gegenüber ihrer Klasse, arbeitete sie im I. Weltkrieg als Volontärin im Krankenlager. Ihre sehr persönlichen «Drei Gesänge» op. 53 auf Texte Nietzsches sind eines ihrer letzten Werke. Ihr Oeuvre von 58 Werken spannt sich von Kammermusik für verschiedene Besetzungen bis zum Orchesterwerk.
Luise Greger geb. Sumpf (1862 Greifswald – 1944 Merxhausen) Ende der 1990er Jahre wurde die Sängerin, Pianistin, Liedkomponistin und Herausgeberin wiederentdeckt. Sie komponierte über 100 Lieder. Bis in die 1930er Jahre war ihre Musik im europäischen Raum sehr beliebt. Im Jahr 2017 wurde in Kassel die komplette Orchesterfassung ihrer Märchenoper «Gänseliesel» (UA 1933, Baden-Baden) wiedergefunden.
Alma Mahler geb. Schindler (1879 Wien – 1964 New York) In jüngeren Jahren war Komponieren das Mittel ihres Selbstausdrucks. Im halböffentlichen Rahmen trat sie als Pianistin und Komponistin auf. In der Zeit der schweren Ehekrise mit Gustav Mahler liess er ihre «Fünf Lieder» drucken (1910). Das Lied «In meines Vaters Garten» kann als musikalische Erinnerung Almas an ihre Kindheit gelten. Von über 100 Liedern und verschiedenen Instrumentalwerken sind heute 17 Lieder bekannt.
Mojca Vedernjak (rechts) & Stefka Perifanova (links) © PIANOVERSAL 2020